O´Donnell Moonshine - Traditioneller amerikanischer Moonshine Alkohol hergestellt in Deutschland

Die beiden Gründer August Ullrich und Philip Morsink kennen sich bereits seit 12 Jahren aus der Schule in Köln. Während ihres Studiums 2014 haben die beiden ein Schnaps Start-up im eigenen Wohnzimmer gegründet. „Es war eine organische Verbindung unserer beiden Lieben –Schnaps und Amerika“, erzählt Philip.

 

Die Idee zu O´Donnell Moonshine kam August während eines Aufenthalts in den USA. Die spannenden Geschichten des Moonshines faszinierten ihn. „In den USA ist dieser allgegenwärtig, nur hier kennt ihn kaum jemand“, behauptet August. Zurück in Deutschland hat er seinen Freund Philip angerufen und die Arbeit begann. Es wurden Rezepte entwickelt und Brennereien gesucht, die Qualität liefern und handwerklich herstellen. Optisch hielten sich August & Philip dabei an die Tradition und füllen nur in originale amerikanische Mason Jars ab, die natürlich aus den USA bezogen werden. Bald war im Wohnzimmer kein Platz mehr für Gläser, Ausgießer, Pakete und Schreibtische und die beiden Gründer begaben sich auf die Suche nach einer geeigneten Ladenfläche. Diese fanden sie in Berlin Wedding, in der Utrechter Straße 22, nahe Leopoldplatz.

Und warum der Name O´Donnell Moonshine? Moonshine hieß der schwarz gebrannte Alkohol während der amerikanischen Prohibition. Damit sich die Farmer nicht durch den Kauf von leeren Flaschen verdächtig machten, benutzten sie die Einmachgläser („Mason Jars“), um den bei „Mondschein" gebrannten Schnaps abzufüllen. Namensgeber für den  Moonshine ist die South Side O’Donnell Gang. Bekannt geworden durch die Chicago Beer Wars von 1923, in denen die O’Donnells sich blutige Auseinandersetzungen mit ihren Widersachern der Torrio Organisation lieferten. Der Krieg um die Vorherrschaft im illegalen Alkoholvertrieb sollte über zwei Jahre dauern und viele Leben kosten. Auch Al Capone war zu der Zeit in Chicago und schloss sich der Torrio Organisation an. 1925 übernahm er schließlich das Business der Torrios.

Inzwischen ist die Studentenbude zu einem 6-köpfigen Team geworden und O’Donnell Moonshine wird nicht nur an ein paar Freunde verkauft, sondern europaweit vertrieben. Janet, Lea, Jan und Paul sind das Team im Hintergrund und manchmal im Vordergrund, welche den Laden am Laufen halten. Bisher gibt es fünf verschiedene Geschmacksvarianten im O´Donnell Sortiment: Den klaren, im fassgereiften Weizenbrand „Original“ (38% vol.) mit Weizen aus dem Kölner Umland sowie die Liköre „Bitter Rose“ (25% vol.) mit Hagebutte und Holunder und „Bratapfel“ (20% vol.) mit Apfel, Zimt, Bittermandel und Vanille. Im Sommer 2016 folgte die limitierte Edition "High Proof“, ein klarer, ungereifter Weizenbrand mit starken 51,2% vol. Und seit knapp einer Woche (Launch war am 25.11.) gibt es die neueste betörende Kreation im Verkauf: Die „Harte Nuss“, ein Likör mit 25%vol, der nach kerniger Haselnuss, feinem Karamell und Whiskyaroma schmeckt. Das ist wie Weihnachten im Glas!