Track - The Liquid Snack! Keine Zeit zu Essen? Dann trink!

Für meinen Mitgründer Jakob und mich war schnell klar, dass wir die Freiheit und Verantwortung, die mit einer Gründung einhergeht, wahrnehmen wollen. Wir waren motiviert etwas zu erschaffen und an einer Vision zu arbeiten, für die wir zu 100% brennen. Das haben wir mit unserem Projekt ‚TRACK the liquid snack‘ gefunden. Und ich bin froh, dass die Begeisterung an der Arbeit so groß ist wie am ersten Tag.

 

Da wir ein Start-up aus dem momentan stark wachsenden Bereich ‚Food‘ sind, ist unser Geschäfts- und Revenuemodell sehr einfach. Wir haben TRACK, den ersten gesunden Snack zum Trinken, entwickelt und vertreiben diesen über verschiedene Kanäle. TRACK ist eine echte Neuheit im Nahrungsmittelbereich: Gesunde, perfekt ausgewogene Sättigung aus nur pflanzlichen, Bio-zertifizierten Zutaten und das Ganze so einfach, wie es nur geht aus der FSC-Pappdose zum Direktverzehr. Wir sind damit die Einzigen, die einen Snack zum Trinken als erstes wirklich gesundes Convenience Food auf den Markt gebracht haben. Da wir eine gesunde Snack-Alternative für Menschen mit wenig Zeit und hohen Ansprüchen liefern.

Im Nahrungsmittelbereich ist man als junges Unternehmen, zumindest wenn das Geschäftsmodell schnell und bei gleichbleibender Qualität skaliert werden soll, meist auf Partner angewiesen. Die richtigen Partner zu finden ist eine absolut zentrale Aufgabe. Hierfür haben wir uns viel Zeit genommen und haben nichts überstürzt. Das hat sich gelohnt! Wir sind mit sehr spannenden Industriepartnern in Kontakt und arbeiten eng mit diesen zusammen.

 

Das nötige Startkapital, um ein komplexes und optimiertes Produkt wie unseren gesunden, ausgewogenen Snack zum Trinken zu entwickeln, zu zertifizieren und zu produzieren, ist natürlich nicht zu vernachlässigen. Deswegen sind wir froh, seit Beginn Investoren an Bord zu haben. Gerade in unserem Bereich ist es auch keine Seltenheit, dass ein Investor gleichzeitig Partner aus der relevanten Industrie ist. Davon profitieren wir in besonderem Maße.

Eine Schwierigkeit für uns war Produktdesign. Für ein so innovatives Produkt wie unseres, das eine neue Kategorie eröffnet, gibt es keine gelernten visuellen Codes oder Referenzen. Hier lagen wir mit dem ersten Design falsch und haben beim Konsumenten nicht nur die treffenden Erwartungen geweckt. Lösen ließ sich das Problem nur durch einen Redesign Prozess, der Zeit und Nerven gekostet hat. Auch weil uns unser erstes Design schon ans Herz gewachsen war. Dennoch war es in diesem Fall richtig auch vor fundamentalen Veränderungen nicht zurückzuschrecken, wenn sie nötig werden.

 

Ich denke, es gibt keine Geheimtipps für Gründer, die es ermöglichen ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen. Wichtig ist sicherlich Durchhaltevermögen und Kreativität, aber ebenso die Flexibilität, wenn nötig selbst integral scheinende Dinge zur Disposition zu stellen.