kukki Cocktail - Auftauen, schütteln und genießen

Kukki Flaschen in einer Kiste

Wie bist du dazu gekommen, ein Unternehmen zu gründen?

Mein Mitgründer Josef Klemm hatte die super Idee, hochwertige Cocktails mit Eiswürfeln in der Flasche herzustellen und ich war mir sofort sicher, dass das Projekt eine Zukunft hat. Jeder kennt es: Immer reden einem alle dazwischen, meinen es besser oder wollen Dinge raten bzw. dich von Dingen abhalten. Es ist hierbei immer schwer, zwischen wirklicher Hilfe, eigenen Interessen, und, ja, auch etwas Neid zu differenzieren. Es war daher schnell klar für uns, dass wir nur über eine eigene Firma unsere Interessen wahren und unsere Ziele verfolgen können. Gesagt, getan. 

Was ist das Produkt und was ist so besonders daran?

Das Produkt ist - einfach gesagt, aber wahr - wirklich unfassbar gut. Hey, das sagen vielleicht viele, aber ich meine es ernst und ich weiß, dass es stimmt. Unsere Cocktails sind schon fertig gemixt, mit echtem Eis, frischem Saft, hochwertigem Alkohol und frischen Früchten in der Flasche. Das Gute dabei ist, das man die Cocktails so überall trinken kann: im Gartenstuhl, beim Spieleabend, am Strand oder auf der Tanzfläche. Und: Die Cocktails schmecken gut und überzeugen. Das hat bisher jeder gesagt, der unsere leckeren Kreationen probiert hat.

Seid ihr auf Partner angewiesen?

In erster Linie sind wir vor allem auf gute Mitarbeiter angewiesen, die die Anforderungen annehmen und meistern. Und das machen sie auch. Uns ist wichtig, dass die hohe Qualität der Drinks stets gehalten wird und unser Personal perfekt gebrieft ist. Aktuell haben wir 12 Mitarbeiter, darunter Produktionsmitarbeiter, Logistiker, Backoffice, Marketing und natürlich wir drei Gründer. 

 

Habt ihr einen Investor? 

Ja, wir arbeiten mit einem Investor zusammen. Das Schöne dabei ist, dass wir dabei gleich einen weiteren Fan gefunden haben, welcher voll und ganz hinter uns steht und mit dessen Hilfe wir eine eigene Berliner Manufaktur ins Leben gerufen haben.

 

Wie viel Startkapital wurde benötigt? 

Das ist schwer zu sagen. Da wir immer in hochwertige Inhaltsstoffe investiert haben, sind die Produktionskosten relativ hoch und der Gewinn daher noch sehr klein. Wir haben sechsstellig investiert.

 

Was war bis jetzt eure größte Schwierigkeit, die ihr lösen musstet? 

Als „no name“ mussten wir die Leute erst mal davon überzeugen, unsere Cocktails überhaupt zu probieren. Viele waren anfangs etwas skeptisch und haben uns gefragt: „Cocktail in der Flasche, was soll das?“ Auch von dem Alko-Pop Image wegzukommen, war zu Beginn eine kommunikative Herausforderung. Aber einmal auf den Geschmack gekommen, bestellen unsere Kunden immer wieder. Dafür sind wir sehr dankbar.

 

Hast du einen Tipp, um ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen? 

Verliert nie die Hoffnung – bleibt bei eurer Idee. Viele geben Ratschläge, Tipps und Kritik, aber besser als ihr kann es wirklich keiner wissen! Das Wichtigste hierbei ist natürlich, dass man sein Ziel nie aus den Augen lässt und den Fokus nicht verliert. Kritik richtig annehmen und einschätzen ist hierbei die Kunst.

 

Was würdest du anders machen, wenn du noch mal am Anfang deiner Gründung stehst? 

Ich wäre von Anfang an etwas selbstsicherer in meinem Tun gewesen und würde nicht darauf warten, bis ich die Bestätigung bekomme, um an das zu glauben, was ich sehe. Manchmal muss man auch einfach einmal drauf losmachen und nicht zu viel Zweifeln. Gründen bedeutet natürlich auch viele Unsicherheiten von welchen man sich aber nicht einschüchtern lassen sollte.

 

Interview mit kukki Gründer Saif Hamed