Die mycoffeein-App sorgt für Zeitersparnis und den besten Kaffee in deiner Nähe

Die Entstehung

Die Idee für mycoffeein – Die Coffee to go App hatten mein Mitgründer Roman Bobrov und ich (Sascha Trojanowskij), während wir eines Morgens vor einem Jahr auf dem Weg zu einem Meeting waren. Es war früh und wir trinken beide gerne guten Kaffee. Die Situation um morgens in Berlin guten Kaffee zu trinken, während man schnell zu einem Meeting muss, sieht wie folgt aus:

 

Man findet nirgends einen Parkplatz, also muss man in zweiter Reihe stehen. Während Roman also in zweiter Reihe parkt, renne ich zum Café, um unsere Coffee to go zu bestellen. Blöd nur, wenn am Café selber eine längere Warteschlange steht und du dich erst mal anstellen musst.  Also hieß es rennend wieder zurück zum Auto, denn Pünktlichkeit muss sein.

Noch im Auto sitzend, besprachen wir, wie man dieses Problem am besten lösen kann und zusätzlich noch einen Mehrwert für Cafébetreiber erschaffen kann. Die Idee zu mycoffeein – Die Coffee to go App war geboren.

 

Die Motivation ein eigenes Unternehmen zu gründen bekam ich vor 10 Jahren. Ich war in einer kleineren Hotelkette als stellvertretender Geschäftsführer für das Revenue Management verantwortlich.

Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass es mich motiviert Lösungen für Problemstellungen zu finden und diese auf ähnliche bzw. andere Märkte zu übertragen. So habe ich mich 2007 dann selbstständig gemacht und das in der Hotellerie alltägliche Revenue Management in einem kleineren Maßstab dann in der Parahotellerie angewandt (bei Ferienhäusern / Ferienwohnungen).

Die mycoffeein-App

mycoffeein – Die Coffee to go App ist eine App, mit der man Cafés in seiner Umgebung finden kann, sein lieblings Kaffeegetränk to go auswählen kann, sicher und bequem über die App bezahlen kann und die Wunschzeit zur Abholung im Café benennen kann. Das kann entweder sofort sein (Sofortabholung), falls man in der Nähe ist, kann aber auch vorbestellen für morgens 08:05 Uhr heißen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Man bestellt seinen Coffee to go in Ruhe vor, bezahlt diesen bargeldlos gleich in der App mit Paypal oder Kreditkarte, und wenn man weiß, man läuft morgen um 08:05 am Café vorbei, dann wählt man diese Uhrzeit aus und der Coffee to go erwartet einen fertig zubereitet und abholbereit an der Ausgabetheke.

 

Der App User kann mycoffeein in seine Alltagsroutine mit einbauen und spart jeden Tag 5-10 Minuten, die er sonst durch warten, auswählen, bezahlen, wieder warten, verloren hätte.

Das Café bekommt die Bestellung vorab und bereitet den Coffee to go jedoch erst 2-3 Minuten vorher zu, sodass der Kaffee noch heiß ist.

Im Anschluss kann der User das Café bewerten. So sehen andere Kaffeetrinker echte, verifizierte Bewertungen und der Cafébetreiber bekommt wichtiges und vor allem ehrliches Feedback, lernt somit seinen Workflow und die gebotene Qualität seiner Dienstleistung noch besser zu verstehen.

 

Der Cafébetreiber auf der anderen Seite bekommt durch die App ein zeitgemäßes Marketinginstrument und einen neuen Vertriebskanal. Wir bringen sein Café auf die Smartphones potentieller Kunden. Wir erhöhen seine Rendite und ermöglichen ihm durch Vorbestellungen eine bessere Logistik seiner Arbeitsprozesse, Wareneinsatz und Personal. Touristen und Zugezogene wiederum, entdecken durch die App wo es lokal guten Café gibt und verlieren keine unnötige Zeit durch Fehlversuche.

 

Wir sind die Ersten, die den Kaffee im mobile order and payment Bereich in den Vordergrund rücken. Nicht umsonst heißt die Coffee to go App mycoffeein (Berlin) oder my coffee in (Hamburg). Wir möchten die deutsche Bevölkerung mehr für qualitativ guten Kaffee begeistern. Deswegen testen wir die Cafés vorab, bevor wir Sie in unsere App aufnehmen.

Wir wollen, dass die Nutzer der mycoffeein app wissen, dass wenn sie neu in einer Stadt sind, sie in der App nur Cafés finden, die bestimmte Kriterien erfüllen und guten Kaffee bekommen.

 

Viele Leute achten beim Coffee to go nicht auf Qualität, wir wollen das ändern.

Man kann auch guten Kaffee genießen, wenn man es etwas eiliger hat. Unsere App gibt es in dieser Form noch nicht in Deutschland. Alle konzentrieren sich auf Essen und alkoholische bzw. auf Kaltgetränke. Der Kaffee bleibt auf der Strecke, obwohl wir es hier mit einem Massenmarkt zu tun haben. Weiterhin möchten wir dieser ganzen Coffee to go Einwegbecher-Diskussion ein Ende setzen und werden schon in naher Zukunft, die Auswahl des Mehrwegbechers in unseren Bestellprozess integrieren. Damit lösen wir nicht nur das Kernproblem der Diskussion, sondern bieten bestehenden Mehrwegproduzenten eine marktfähige, sofort umsetzbare Lösung für deren Produkt.

 

Wir wollen mit mycoffeein eine Community aufbauen, die den Lifestyle „Kaffee“ liebt und lebt. Dieser Lifestyle ist in Deutschland zwar minimal vorhanden, jedoch geht da noch viel mehr.

Um diese Community zu erschaffen, bieten wir ein großzügiges Partnerprogramm. Wir lassen jeden der möchte bei mycoffeein mitverdienen. Dem Programm kann man kostenlos beitreten, braucht nur ein Gewerbe. Das Partnerprogramm funktioniert wie folgt: Nachdem man sich bei mycoffeein registriert hat (Anmeldung, Vertrag) kann man in die Cafés seiner Wahl oder seiner Stadt gehen und diese werben. Hat man ein Café dazu bewogen, sich mycoffeein anzuschließen, geben wir diesem Partner 5%, von jedem über die App verkauften Coffee to go in diesem Café, und zwar jeden Monat. So hat ein jeder Partner die Motivation mehr Cafés zu werben und sich auch um seine Cafés zu kümmern. Die Partner, die am erfolgreichsten sind, bekommen Bonuszahlungen und haben die Möglichkeit firmenintern aufzusteigen. 

Ist Deutschland gründerfreundlich?

Hier muss man klar definieren, was „gründerfreundlich“ bedeutet. Wenn damit die Risikobereitschaft von Investoren gemeint ist, dann kommt es wieder darauf an, womit man vergleicht. Wenn man sich den US Markt anschaut, dann ist Deutschland nicht gründerfreundlich, da Investoren auf dem deutschen Markt risikoscheu sind, als im Vergleich mit dem US Markt.

Das Problem in Deutschland bei Neugründungen, die Kapitalzuwendungen benötigen ist doch, dass Investoren zuerst einen Proof of Concept sehen möchten, bevor diese bereit sind zu investieren. Leider ist es heute alltäglich, dass Startups Kapital benötigen, um diesen Proof of Concept liefern zu können und hier entsteht die Schlange, die sich in den Schwanz beißt.

 

Wenn damit Subventionen und Förderungen gemeint sind, dann könnten diese meiner Meinung nach etwas gelockert bzw. auch den Startup zugänglicher gemacht werden. Zurzeit relativiert sich das durch sogenannte Initiativen und Online Startup Magazine, aber das war nicht immer so.

Gerade Neugründer sind oft dermaßen verunsichert, dass diese sich oft nicht trauen, einen Gründercoach aufzusuchen, da diese dann zugeben müssen, wo es hakt. Diese Bereitschaft fehlendes Know How zu zugeben kommt mit der Erfahrung. Weiterhin wissen die nicht mal, dass solche Gründercoachings auch subventioniert werden können.

 

Außerdem ist bei jungen Gründern die Angst vor Copycats sehr hoch. Das ist jedoch auch ein Teil der fehlenden Erfahrung. Wer den Austausch mit Investoren nicht sucht und sich versteckt, bleibt unbekannt. Hier muss man entscheiden, welche Finanzierungsform die geeignete ist. Wir haben uns bis jetzt ausschließlich über bootstrapping finanziert, werden aber auch bereits von Investoren angesprochen. Wenn ich dann im privaten Kreis erzähle, dass ich diese oder jene Investition ausgeschlagen habe, fassen sich alle unbegreiflich an den Kopf und man wird als verrückt abgestempelt. Dabei ist zu beachten, dass der Investor sorgfältig gewählt werden muss. Uns bei mycoffeein ist ein strategischer Investor der „smart money“ bringt lieber, als jemand der als stiller Teilhaber rein finanziell investiert. Meiner Meinung ist auch, dass ein Unternehmen, welches sehr hoch finanziell unterstützt wird, nicht immer effektiv arbeitet. Je weniger Geld ein Unternehmen zur Verfügung hat, desto weniger Fehler darf es sich erlauben und in diesem Prozess sucht das Team dann immer nach optimierten Lösungen für das vorhandene Budget. Bei Überfinanzierung wird das lockerer gesehen und es können strategische Fehler entstehen, die in frühen Phasen der Gründung nicht sein dürfen.

Unsere Herausforderung

Unsere größte Herausforderung und ich glaube nicht, dass wir diese bereits bewältigt haben, ist unsere Vision.

 

Jedoch sind wir auf dem besten Wege dahin. Die Vision, dass wir die Weise wie Leute ihren Coffee to go bestellen werden, verändern können. Dass wir die Leute für guten Kaffee sensibilisieren können und das wir es schaffen, die tägliche Routine von vielen Menschen zu optimieren, indem sie keine Zeit mehr morgens in einer Warteschlange verbringen.

 

Denn mit mycoffeein möchten wir den Menschen etwas geben, was sie nicht kaufen können – ihre Zeit.