FITrate - Die Sportflatrate mit über 390 Partner

Wie ist die Idee zu Fitrate entstanden?

Ich (Vahid) saß gemeinsam mit Freunden bei einem Bier zusammen. Jörg Lehmeier (Mitbegründer FITrate), den ich damals über gemeinsame Freunde kannte, war auch dabei. Wir zwei haben uns dann über ein US-Geschäftsmodell, eine Art Sport Flatrate, unterhalten und bei ein paar Bier beschlossen, dass wir das mindestens genauso gut können.

 

Nur ein paar Tage später haben wir dann eine eigene Firma gegründet, das Modell um weitere Sportarten und –angebote erweitert und so ist FITrate entstanden.

Was macht Fitrate so besonders?

FITrate ist eine Flatrate für viele Sportarten & Wellness in der ganzen Stadt. Heißt: Ich kann mit nur einer Karte ein riesiges Netzwerk aus Sport- und Yogastudios, Fitnesscentern, Schwimmbädern und Vereinen nutzen. Ich lege bei den Sportpartnern einfach meine Karte vor oder checke mit unserer neuen FITrate App ein und bin quasi bei hunderten Sportstudios Mitglied und brauche nicht mehr überall eigene Verträge, 10er-Karten oder Mitgliedschaften abschließen. Und das Beste an unserem Modell ist: FITrate ist monatlich künd- und pausierbar und ich zahle nur einen fixen Beitrag pro Monat, ohne versteckte Kosten. Ich bekomme also eine Eintrittskarte zu all meinen Lieblingssportarten, kann z. B. alleine zu über 100 verschiedenen Yogastudios gehen und auch komplett neue Sportarten ausprobieren. Und neben dem Sport bekomme ich noch viele Wellness-Angebote wie z. B. kostenlose Massagen.

Ist Deutschland gründerfreundlich?

Grundsätzlich ja. Neben staatlichen Möglichkeiten, wie z.B. dem Gründerzuschuss, wurden wir 2016 in das Förderprogramm des LMU Entrepreneurship Centers aufgenommen. Durch dieses große Netzwerk haben wir sehr viel Hilfe bekommen. Z. B. über den guten Namen der LMU, man konnte sich mit anderen Startups austauschen und gemeinsame Problemlösungen finden und hat Zugang zu diversen Ansprechpartnern aus vielen wichtigen Bereichen bekommen.

 

Insgesamt könnten Startups meiner Meinung nach aber noch besser gefördert und unterstützt werden. Vor allem in einer Großstadt wie München ist es immer leichter zu sagen, ich gehe zu einem großen Konzern, der mir ein Top-Gehalt zahlt und sichere Arbeitsbedingungen bietet. Das hält meiner Meinung nach viele junge und talentierte Menschen etwas davon ab, den Schritt zu wagen und selbst zu gründen und seine Träume zu verwirklichen.

Was war eure größte schwierigkeit?

FITrate Gründer Vahid Imani und Jörg Lehmeier
FITrate Gründer Vahid Imani und Jörg Lehmeier

Wie viele Startups war es anfangs natürlich schwierig unsere Geschäftsidee bekannt zu machen. Es gab sicher auch Tage des Grübelns, an denen die Probleme zu groß und die Erfolgsaussichten zu klein schienen. Aber letztendlich war unser Traum einfach zu groß und wir haben auch in schwierigen Phasen immer wieder weitergemacht. Unser Team wurde durch diese Schwierigkeiten viel enger zusammengeschweißt. Ich glaube, es braucht diese Schwierigkeiten, damit man wirklich rausfindet, ob der Traum vom eigenen Startup es wirklich wert ist, dafür zu kämpfen.

 

Wir haben bis jetzt jede Hürde genommen, egal wie groß sie war und sind sehr stolz auf das, was wir bis heute erreicht haben. FITrate gibt es neben München mittlerweile auch in Köln, Stuttgart, Nürnberg und Augsburg und wir sind noch lange nicht am Ziel.