PLOOTA – Interview mit Geschäftsführer und Gründer Rainer Fakesch

Was hat euch motiviert, PLOOTA zu entwickeln? 

 

PLOOTA ist das weltweit erste sensorgesteuerte Sicherheitssystem für alle Bade- und Schwimmbegeisterten. Die Idee ist durch ein sehr einschneidendes Erlebnis während eines Badeurlaubs entstanden.

 

Ein Familienmitglied von mir hat die Strömung unterschätzt und wäre fast ertrunken. Da wurde mir klar: Für fast alle Sportarten gibt es Schutzausrüstung – nur für Schwimmer nicht. Und genau das werden wir ändern.

Was ist das Besondere an PLOOTA?

 

Es gibt bereits verschiedene Lösungen auf dem Markt, aber keine, die den Kopf über Wasser hält – und das ist der entscheidende Faktor. Die weiteren Vorteile von PLOOTA sind, dass es dem Träger in Extremsituationen hilft, egal ob er bewusstlos ist oder in Panik gerät.

 

Die integrierte Sensortechnologie erkennt Notsituationen daran, dass sich der Träger länger als 30 Sekunden unter Wasser befindet: nach Ablauf der 30 Sekunden lösen die beiden integrierten Schwimmkörper automatisch aus und werden durch eine CO2-Kartusche befüllt. Bei Bedarf kann die Rettungshilfe aber auch selbst ausgelöst werden.

 

Was bedeutet es dir, ein Gründer zu sein und für ein Startup zu arbeiten?

 

Erstmal bedeutet Gründer zu sein für mich tägliches Lernen. Auch wenn ich seit über zwölf Jahren bereits selbständig bin, lerne ich immer wieder Neues. Gründer eines technologiebasierten Startups zu sein, unterscheidet sich sehr von dem, was ich bisher als Diplom-Bauingenieur gemacht habe.

 

Aber vor allem macht es mir Spaß, es ist sehr spannend, manchmal auch nervenaufreibend, aber jeder Tag mit PLOOTA war die Anstrengungen wert.

 

Was für Ziele habt ihr? 

 

Unser oberstes Ziel lautet: PLOOTA soll viele Leben retten. Um dieses Ziel zu erreichen, hoffen wir jetzt erst einmal auf eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne, damit wir in Produktion gehen können.