Wingly - Die Mitflugzentrale

Wingly ist eine Mitflugzentrale. Auf der Webplattform inserieren private Piloten, welche Strecken sie wann fliegen und potenzielle Passagiere können über das System freie Plätze einfach buchen.

 

Der Passagier kann, wie bei einer normalen Mitfahrzentrale, Start- und Zielorte eingeben und das System schlägt mögliche Verbindungen vor. Dabei wird auch das Profil des Piloten angezeigt, dass schafft Vertrauen und Sicherheit. Wingly funktioniert auf Basis der Kostenteilung. Sowohl Pilot als auch Passagiere bezahlen ihren Anteil an den Kosten. 

Wie ist die Idee entstanden?

Einerseits sind wir selber begeisterte Piloten. Und wir wissen, wie teuer es ist, dieser Passion nachzukommen: im Jahr mindestens 3.000 €. Da nimmt man gerne andere Leute mit, um nicht nur Kosten, aber auch die Faszination am Fliegen zu teilen.

 

Des Weiteren möchten wir den Menschen da draußen zeigen, dass die Allgemeine Luftfahrt nicht den Reichen vorbehalten ist, sondern jeder leichten Zugang haben kann. Angefangen mit einem kurzen Rundflug verliebt man sich schnell ins Fliegen und möchte dann weiter hinaus.

 

Die Gründer sind Emeric de Waziers und Bertrand Joab-Cornu die beide an der Ecole Polytechnique in Paris studiert haben, sowie Lars Klein, der seit seinem 16. Lebensjahr selbstständiger Web-Dienstleister war. Emeric ist Privatpilot seit 9 Jahren, seine erste Flugstunde hatte er im Alter von 12.

Was ist so einzigartig an Wingly?

Wir bringen eine Aktivität auf ein neues Level. Während bis zuletzt Flüge lediglich sehr manuell geteilt wurden, wird dies mit Wingly redundant. Ein Online-Bezahlsystem mit automatisierten Abläufen vereinfacht sämtliche Prozesse. Mit unserer großen Informationsdatenbank sorgen wir für Transparenz und Aufklärung vor den Flügen. Seit neuestem gibt es auch eine App für die Piloten, damit diese bequem am Smartphone ihre Flüge managen können.

 

Die Zielgruppe sind natürlich auf der einen Seite die Piloten. Piloten müssen, um ihren Schein zu halten 12 Flugstunden pro Jahr durchführen. Das ist aber recht kostspielig. Je nach gecharterter Maschine kann eine Flugstunde um die 200€ kosten. Durch die von Wingly vermittelten Passagiere kann der Pilot bis zu 75 Prozent der Kosten einsparen.

 

Auf der anderen Seite stehen natürlich die Passagiere. Da Fliegen schnell und direkt ist, kann auf den meisten Strecken viel Zeit gespart werden. Auch die Kosten halten sich in Grenzen, da sie ja nach dem Prinzip der Mitfahrzentrale nur anteilig bezahlen. Ein Flug von Berlin nach München/Augsburg kostet ungefähr 75€ und dauert anderthalb Stunden. Der Hauptgrund ist aber das Fliegen selbst! Die meisten Menschen kennen das Fliegen mit großen Linienflugmaschinen, aber Flüge mit kleinen, einmotorigen Flugzeugen sind aufregend und faszinierend: ein Abenteuer! 

Wie erobert ihr den Markt?

Die Wingly Gründer Emeric, Lars und Bertrand
Die Wingly Gründer Emeric, Lars und Bertrand

Über 45.000 potentielle Privatpiloten und 600 Flugplätze bieten ideale Bedingungen in Deutschland. Mehr als 20.000 Flüge sind aktuell auf Wingly in Deutschland buchbar! Ein klares Zeichen, dass das Potenzial besteht.

 

Piloten, die Flüge anbieten sind natürlich das A und O. Daher pflegen wir einen intensiven persönlichen Kontakt mit ihnen. Wir treffen sie in Flug Vereinen, am Flugplatz, auf Messen und organisieren gerne Events wie das Wingly Fly-In, das wir zusammen mit dem Aero-Club Koblenz e.V. veranstaltet haben. Zudem haben wir starke Partner an unserer Seite wie Bose und Jeppesen. 

Wie sehen die nächsten Meilensteine aus?

Dank der einheitlichen Gesetzeslage, ganz klar die Europa-Expansion. Und dann? Wer weiß, vielleicht Nordamerika? Asien? Wir werden sehen!