ArtNight - eine neue Form der Unterhaltung

Die Gründer Aimie und David
Die Gründer Aimie und David

Was hat euch motiviert?

Wir fanden, dass es noch mehr Möglichkeiten geben müsste, Leute zusammenzubringen und gemeinsam schöne Abende zu verbringen - weit weg vom Alltagsstress und unserer heutigen Digitalwelt. Man stelle sich also vor, man hat einen ganz normalen, langen Arbeitstag hinter sich. Was für Optionen der Freizeitgestaltung gibt es? Beim Sport war man gestern, im Fernsehen nichts Neues, die Freunde sind busy… So landen doch viele, auch wenn sie eigentlich Lust hätten, etwas zu unternehmen, am Feierabend zuhause.

Hier kommt die ArtNight ins Spiel: Eine neue Form der Unterhaltung zu schaffen war das, was uns motiviert hat, loszulegen.

 

Was habt ihr vor der Gründung gemacht?

David hat bereits zwei Start-ups in Indien gegründet und kam danach mit der Gastronomie in Kontakt – er leitete den Standort eines deutschen Getränkeherstellers in Dubai. Aimie war in verschiedenen Positionen bei Axel Springer und Bertelsmann tätig und hat dort ein “Unternehmen im Unternehmen” aufgebaut. Nebenbei hat sie das Online-Magazin FIELFALT gegründet und betreibt es bis heute nebenberuflich.

 

Wie ist die Idee entstanden?

David hatte die Idee als er in den USA unterwegs war und ein Date hatte, wo es im Gespräch um das gleiche Thema ging. Zurück in Deutschland hat er mir von “Social Painting Parties” erzählt und ich war direkt begeistert. Wir haben das Konzept zusammen ausgearbeitet und dann direkt umgesetzt. Das ist jetzt knapp ein Jahr her und seitdem haben wir ordentlich Gas gegeben, denn das

 

Ziel ist ambitioniert: Wir möchten mit ArtNight im nächsten Jahr in 50 Städten aktiv sein! 

Was ist am Produkt so einzigartig?

Das Tolle und Besondere ist, dass wir eine “win-win-win-win” Situation schaffen:

1.   Die Bars und Restaurants, in denen wir die Kunstnächte ausrichten, variieren jedes Mal. Wir nutzen ihre umsatzschwachen Abende um neue Gäste in die Lokalität bringen, die später häufig genug noch einmal wiederkehren.    

2.   Lokale Künstler, die es oft finanziell nicht leicht haben, bekommen die Chance sich ein Nebeneinkommen zu verdienen. Zugleich macht es ihnen viel Freude, ihr Kunstwissen und ihre Fertigkeiten weiterzugeben. Sie schaffen sich durch die ArtNights zudem eine größere Sichtbarkeit!

3.   Unsere Gäste profitieren von einem einzigartigen Feierabend-Angebot in netter Runde und mit einer “kreativen Fülle”! Sie kommen alleine oder mit Freunden, einfach so, zum Jungesellinenabschied oder zum Firmen Team-Building. Sie können etwas Neues erleben, neue Leute kennenlernen und offline Spaß haben.

4.    Last but not least: Wir freuen uns, diese drei Komponente zusammenzubringen und hoffen, das Konzept noch über ganz Europa weiterverbreiten zu können.

                       

Wie ist euer Geschäftsmodell aufgebaut?

ArtNight ist eine Plattform für Kreativ-Erlebnisse. Das Geschäftsmodell von ArtNight basiert auf dem Ticketverkauf für die ArtNights über die Plattform für öffentlich stattfindende ArtNights, sowie auf dem Verkauf von B2B-ArtNights in Form von Teamevents oder anderen privaten Veranstaltungen wie zum Beispiel Geburtstagsfeiern oder Bachelorette-Parties.

 

Wie sieht der Markt/Zielgruppe aus?

Im Endkundenbereich sind unsere Gäste derzeit zu 80% Frauen zwischen 23 – 60 Jahren, die wir insbesondere über Social-Media erreichen. Im B2B Bereich sind es Unternehmen in Deutschland , die wir über direkte Sales-Kanäle akquirieren. So haben zum Beispiel schon große Firmen wie H&M, Pinterest, UBER, Bain&Company oder die Deutsche Bank von uns ArtNights für ihre Mitarbeiter ausrichten lassen. 

Wie wollt ihr es schaffen den Markt zu erobern?

Durch ein unfassbar gutes Produkt und exzellenten Service! Wir haben zudem den Luxus, dass sich unsere Events sich sehr bei den Gästen schnell durch Mund-zu-Mund Propaganda verbreiten, sowie dadurch, dass viele Künstler uns anschreiben, um zu fragen, ob sie ebenfalls in ihrer Stadt eine ArtNight veranstalten können.

 

Welche Marketingmöglichkeiten nutzt ihr?

Wir nutzen verschiedene Marketingkanäle: Social Media ist für uns der beste Kanal, da man die tolle Stimmung auf den ArtNights gut einfangen und veranschaulichen kann. Wir arbeiten in der Hinsicht sehr visuell!

 

Habt ihr sehr viel Kapital benötigt?

Nein, wir haben ArtNight lange mit eigenen Mitteln aufgebaut. Bei unserem Geschäftsmodell war das auch möglich, da wir ab dem ersten Tag Umsätze generiert haben.

Wie sehen eure nächsten Meilensteine aus?

Wir expandieren im Moment deutschlandweit und werden bis Ende des Jahres in 25 Städten in Deutschland verfügbar sein. Im kommenden Jahr sollen dann neben vielen neuen Städten auch weitere Länder folgen.

 

Welche Ziele habt ihr und wie wollt ihr diese erreichen?

Unser Ziel ist es, das erfolgreichste und größte Unternehmen für kreative Erlebnisse in Deutschland zu sein. Das Angebot soll in Zukunft auch in andere Bereich wie z.B. Handarbeiten gehen und nicht nur wie derzeit Malen umfasssen. Um das Ziel zu erreichen, arbeiten wir sehr hart an der stetigen Weiterentwicklung des Produkts und daran, ArtNight noch bekannter zu machen.