Wunderkey - Bring Ordnung an deinen Schlüsselbund!

Vor dem Start mit Wunderkey hatten wir alle drei schon erste Start-Up Erfahrungen in jeweils verschiedenen Projekten gesammelt. Wie es beim ersten Mal immer so ist, haben wir dort natürlich auch viele Fehler gemacht. Letztendlich sind alle Projekte daran gescheitert, dass sich das Geschäft nicht beliebig skalieren ließ. Deswegen war klar: das nächste Projekt muss skalierbar sein.

 

Wir wollten ein Produkt schaffen, das für eine große Zielgruppe bestimmt ist und den Alltag etwas schöner macht. Also haben wir mal nachgeschaut, was wir jeden Tag so in unseren Hosentaschen mit uns tragen. Handy (schön), Geldbeutel (schön), Schlüsselbund (nicht schön). Und dabei besitzt ja eigentlich jeder einen Schlüsselbund. Die Schlüssel sind chaotisch angeordnet, klimpern ziemlich laut, nehmen viel Platz in der Hosentasche weg (wenn sie denn reinpassen) und fressen in dieselben auch ziemlich gerne Löcher rein.

 

Wir haben uns gedacht, für ein Produkt, dass man jeden Tag mit sich trägt (und auf ein ganzes Leben gerechnet sind das im Durchschnitt ziemlich genau 70.687 km) bzw. jeden Tag circa 5-mal in der Hand hat (und damit 157.676-mal im Leben) sind das eindeutig zu viele negative Eigenschaften. Deswegen haben wir Wunderkey entwickelt.

Bei der Entwicklung von Wunderkey haben wir sehr großen Wert auf das Design und die Qualität gelegt. Egal ob Schrauben oder die Ausbildung der Kanten, wir haben so lange an unserem Produkt gefeilt, bis wir es wirklich perfekt fanden. Unserer Meinung nach sollte ein Produkt, welches man jeden Tag mehrmals in der Hand hat auch wirklich perfekt bis ins letzte Detail sein.

 

Im Gegensatz zum aktuellen Trend fertigen wir den Wunderkey zu 100 % in Deutschland. Jeder Arbeitsschritt, vom Ausschneiden der Platten bis zum Zusammenbau der fertigen Wunderkeys, erfolgt in lokal ansässigen Unternehmen. Wir arbeiten eng mit der Saarpfalz-Werkstatt für angepasste Arbeit im Ort unseres Firmensitzes Blieskastel zusammen. Die Behindertenwerkstätte übernimmt den Zusammenbau, den Versand der Wunderkeys, Teile des Kundeservice und ist damit eine wichtige Säule in unserem Unternehmen.  

 

Wunderkey ist in erster Linie ein Gadget für Leute, die die einfachen und schönen Dinge mögen. Ein Mann braucht ja eigentlich nicht viele Gadgets – Handy, Geldbeutel, Uhr und seit neuestem eben auch noch Wunderkey. Denn eins ist klar, ein Schlüsselbund gehört definitiv nicht zu den must-haves eines Mannes. Unsere Zielgruppe würden wir aber als sehr breit bezeichnen. Im Prinzip ist der Wunderkey nämlich für jeden Schlüsselbund-Besitzer interessant. 

Prinzipiell teilt sich unser Geschäft in zwei Sparten auf. Business-Kunde und klassischer Endkunde. Für Business-Kunden fertigen wir individuelle Wunderkeys mit dem jeweiligen Firmenlogo. Bisher wurde das Konzept sehr gut angenommen, da der Wunderkey ein Werbegeschenk mit sehr hoher Sichtbarkeit ist. Selbst große und renommierte Unternehmen wie z. B. Adidas, BASF, Cisco oder Jochen Schweizer haben bereits Ihren eigenen, individuellen Wunderkey.

 

Im Endkunden-Bereich haben wir uns in den ersten 2 Jahren komplett auf den Online Vertrieb fokussiert. Der Vertrieb erfolgte dabei primär über unseren eigenen Online-Shop und über Amazon, wo wir die Launchpad-Förderung erhalten haben. Gestartet haben wir das Projekt über eine Kickstarter-Kampagne. Durch die Einnahmen der Kampagne konnten wir unsere erste Produktionscharge vorfinanzieren, wodurch wir unsere Firma ohne die Zuhilfenahme von Fremdkapital starten konnten. Mit steigendem Wachstum kamen dann natürlich immer neue Kosten hinzu, welche wir bisher aber immer durch organisches Wachstum abdecken konnten.

 

Beim Marketing lag der Fokus bisher auch ganz klar online. Unsere Kunden erreichen wir klassisch durch Facebook- und Instagram-Werbung und durch Kooperationen mit Social Influencern. Zudem hatten wir das Glück, dass einige namenhafte Magazine wie z. B. GQ und der Playboy über unseren Wunderkey berichtet haben, was uns natürlich auch einen guten Push gegeben hat. 

Das Gründerteam von Wunderkey
Das Gründerteam von Wunderkey

Wie schon gesagt, lag der Fokus bisher auf dem Online-Geschäft. Dieses Jahr wollen wir den Wunderkey nun auch in den Einzelhandel bringen. Hierzu fiel zunächst natürlich eine ganze Menge an Arbeit an, da man das Produkt im Geschäft anders darstellen muss als online. Das Konzept ist jetzt aber soweit fertig, sodass wir in Q3 mit den ersten Offline-Partnern an den Start gehen. Zurzeit führen wir zudem Gespräche mit zwei großen Kaufhausketten und hoffen hier bald eine Einigung zu erreichen.

 

Neben dem Verkauf im Einzelhandel steht zudem das Thema Internationalisierung für dieses Jahr auf dem Programm. In Italien haben wir bereits einen tollen Partner gewonnen, der nun den Vertrieb in Italien übernimmt. Auch in anderen Ländern sind wir nun auf der Suche nach strategischen Partnern, um unsere internationale Präsenz aufzubauen.

 

Unser Ziel für dieses Jahr ist, den Wunderkey in 100 neue Offline-Geschäfte zu bringen. Unser langfristiges Ziel ist, dass es irgendwann nicht mehr heißt, „denk an deine Schlüssel“, sondern „denk an deinen Wunderkey“.