WaWision: Das smarte ERP-System für Startups

Die Idee

Lagerverwaltung mit Excel Tabellen, verschiedene Tools für Onlineshops, CRM und Datenbanken – viele Startups stürzen sich bei der Gründung mit Insellösungen in die Koordination und Steuerung ihrer Geschäftsprozesse. Zu Beginn fahren die meisten gut mit dieser Strategie: Die Verkäufe laufen langsam an – Buchhaltung und Lagerverwaltung bleiben überschaubar. Mit steigendem Umsatz wächst der Aufwand rasant, die Effizienz sinkt, da die unabhängigen Tools nicht miteinander funktionieren. WaWision bringt Gründer mit ihrem ERP-System (Enterprise Ressource Planning-System) wieder auf Kurs: Egal ob Materialbeschaffung, Personalwesen, Marketing oder Vertrieb – im ERP-System laufen alle Daten zusammen, die Kennzahlen sind immer auf dem aktuellen Stand und jederzeit abrufbar. Gleichzeitig wird der Verwaltungsaufwand auf ein Minimum reduziert, das spart Kosten und Zeit. Je früher Gründer ein ERP-System einführen, desto transparenter ist die Kosten- und Ressourcen-Übersicht. Für Startups bietet WaWision eine kostenlose Open-Source-Version an. Die Professional Version mit Support-Paket kostet einmalig 595 Euro für 5 Nutzer und kann über den eigenen AppStore flexibel erweitert werden. WaWision läuft auf Windows, MacOS und Linux-Servern oder in der Cloud.

Zum Hintergrund

Besonders bei Unternehmen mit Warenwirtschaft – wie Onlineshops oder Produktion – müssen alle Ressourcen optimal geplant und koordiniert werden. Wer mit unabhängigen Tools und Dokumenten beginnt, kann die einzelnen Komponenten später nicht mehr integrieren – sie müssen immer wieder manuell synchronisiert und ausgewertet werden. Startups wollen in der Gründungsphase vor allem Kosten einsparen und ihre Flexibilität erhalten. Gerade deshalb zahlt es sich für Gründer aus, von Anfang an mit einem ERP-System zu arbeiten. WaWision-Geschäftsführer Benedikt Sauter stand als junger Gründer vor demselben Problem: Er benötigte ein professionelles ERP-System, das er sich aber nicht leisten konnte. „Als wir mit unserem Hardware-Unternehmen embedded projects 2008 an den Start gingen, musste ein ERP-System her, das die aufwändige Warenwirtschaft überblickt“, erinnert sich Sauter. „Es gab kein geeignetes System oder es war schlichtweg zu teuer für uns als Startup. Also haben wir selbst ein Tool programmiert.“ – die Geburtsstunde von WaWision. Da der Gründer aus eigener Erfahrung weiß, wie kosteneffizient Startups in der Anfangsphase arbeiten müssen, bietet WaWision eine kostenlose Open-Source-Version für Entrepreneure an. Pro Jahr launcht WaWision vier Versionen zum kostenlosen Download – damit ist die Open-Source-Variante immer auf dem neuesten Stand.

Ein Startup für Startups

Auch wenn in der Gründungsphase noch am Geschäftsmodell gearbeitet wird, ist das kein Ausschlusskriterium für ein ERP-System. WaWision bietet eine flexible Architektur, die sich nach Belieben anpassen und erweitern lässt:

 

Aus dem Modulkatalog und dem AppStore nimmt sich jeder die Bausteine, die er für sein Unternehmen braucht und baut damit ein individuelles ERP-System. Auch die Anbindung zu Online-Shop-Systemen wie Magento, Shopware oder xtCommerce sind über den AppStore möglich. 

Features, die in allen versionen inkl. open-source enthalten sind:

  • Adress- und Artikelverwaltung
  • Angebot-/Auftragsmanagement und Online-Shop-Anbindung
  • Bestellwesen und Warenannahme
  • Rechnung, Gutschrift, Stornorechnung und eigene Nummernkreise
  • Einfache Übersicht und Auswertung der Verkaufszahlen
  • Einfache Zeiterfassung für Mitarbeiter
  • Import-/Export-Zentrale
  • Lieferscheine, Lagerverwaltung
  • Benutzerverwaltung, Drucker, Gerätschnittstellen
  • Teammanagement mit Wiki, Aufgaben, Pinnwand, Korrespondenzen

Das Startup

Die embedded projects GmbH wurde 2008 von Benedikt und Claudia Sauter in Augsburg gegründet. Ursprünglich als Hardware-Produzent gestartet, ist embedded projects seit 2013 auf dem Software-Markt mit einem flexiblen ERP-System unterwegs: WaWision.